Plättchenfaktor 4 human rekombinant
Eigenschaften
| Produkt # | Plättchenfaktor 4 human rekombinant (PF4-hr) |
| Spezies | Human |
| Herkunft | Escherichia coli |
| Mol G. | 7.6 kDa (Monomer) |
| UniProt # | P02776 |
| Reinheit | > 95% (SDS-PAGE) |
| AS Sequenz | MEAEEDGDLQCLCVKTTSQVRPRHITSLEVIKAGPHCP TAQLIATLKNGRKICLDLQAPLYKKIIKKLLES |
| Produktgrößen | 100 µg, 200 µg, 1 mg (andere Packungsgrößen auf Anfrage) |
| Qualitätskontrolle | PF4/Heparin-ELISA (HIT-Test)*, SDS-Page, Western Blot, N-terminale Sequenzierung und MALDI-TOF-MS |
| Aggregatzustand | Lyophilisiert in PBS (0.22 µm Filter), ohne Carrier (weitere Puffer auf Anfrage) |
| Rekonstitution | Vorsichtig auflösen in A. dest. (1 µl/µg PF4). Einstellen der gewünschten Proteinkonzentration mit PBS. Nicht vortexen. |
| Versand | Umgebungstemperatur |
| Lagerung | Lagerung bei -20°C bis -80°C. Mehrfaches Auftauen und Einfrieren sind zu vermeiden. |
| Haltbarkeit | Das Lyophilisat ist bei -20°C 12 Monate haltbar. |
Beschreibung
Plättchenfaktor 4 (PF4; auch bekannt als CXCL4) wird in Megakaryozyten und Plättchen (Thrombozyten) exprimiert. PF4-Monomere bestehen aus 70 Aminosäuren, was einem Molekulargewicht von 7.8 kDa entspricht. Unter verschiedenen Bedingungen (Proteinkonzentration, pH Wert etc.), kommt PF4 als Mono-,Di-, Tri-, oder Tetramer vor. Als Tetramer (biologisch aktive Form) ist PF4 an der Blutgerinnung und Wundheilung, aber auch an Entzündungsreaktionen beteiligt. Zusammen mit Heparin, stellen PF4-Tetramere (PF4/Heparin-Komplex) ein wichtiges Antigen von Antikörpern dar, welche eine Heparin-induzierten Thrombozytopenie (HIT) auslösen können. Aufgereinigtes PF4 wird daher zum Nachweis von HIT-Antikörpern in verschiedenen Labortests verwendet.
*Die Herstellung von PF4 und die Qualitätskontrollen werden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Immunologie und Transfusionsmedizin (Abteilung Transfusionsmedizin) der Universitätsmedizin Greifswald durchgeführt.
Publikationen in denen dieses Produkt verwendet wurde:
- Blanchet X, Cesarek K, Brandt J, et al. Inflammatory role and prognostic value of platelet chemokines in acute coronary syndrome. Thromb Haemost. 2014;112(6):1277–87. – Supplementary Material
http://th.schattauer.de/en/contents/archive/issue/2155/manuscript/22391.html

